Donnerstag, 29. April 2010

An alle Frauen - para todas as mulheres

Was ich schon immer von den Frauen gewusst habe, doch trotzdem fragen musste

Sie behandeln uns schlecht, wollen aber, dass wir sie gut behandeln.
Verlieben sich in serial-killers beklagen aber hinterher 'nichtmal ein Postkärtchen'.
Schreiben sich die Finger wund.

Geben vor, unseren Lügen zu glauben, solange sie sie witzig erzählen können.
Glauben uns, tolerieren uns, weil sie sich überlegen wähnen.
Sie sind überlegen.

Haben nicht das Gewalt-Gen, besser ist aber, wir provozieren sie nicht.
Vergeben leicht aber vergessen nie.
Spucken Gift und Galle zum Frühstück und reden mit Engelszungen zum Abendbrot.
Haben die Fähigkeit zur Hingabe bis hin zum Schmerz.
Sind vortreffliche Mütter bis ihre Kinder zehn Jahre alt sind. Dann verlässt sie die Vernunft.
Lecken sich alle Finger nach erotischen Spielen, doch mit dem Sex ist es mal so, mal so.
Haben ihre Tage. Haben ihre Nächte.
Schaffen es, so berechnend und boshaft wie jeder Mann zu sein - nur mit viel mehr Klasse.
Haben das Telefonieren beim Fahren erfunden.
Sind mutig und schaffen alles, was sie sich in den Kopf gesetzt haben.
Spielen die Dumme, denn: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Sie sind sehr erfahren.
Geben vor, unschuldig zu sein, doch (Oh Wunder!), durch den Akt der Lust werden sie es wirklich. Verlieren niemals die Fähigkeit zur Begeisterung.
Lachen, wenn sie traurig sind. Weinen, wenn sie glücklich sind.
Begreifen nichts. Verstehen alles.
Sie wissen, dass der Körper ein Passagier, den man auf der Reise gut behandeln muss ,ist und die Liebe ein guter Lotse.
Man kann ihnen nicht trauen. Doch sogar auf die untreueste Frau ist mehr Verlass als auf den Treuesten der Männer.
Sind bösartig.
Zermahlen unser Hirn zu dem Brei, mit dem sie uns hinterher füttern.
Das Einzige in uns, das für sie ein Mysterium bleibt, ist das abendliche Gelage mit den Freunden - denn wenn sie spielen,die Frauen , dann um zu gewinnen. Und das ist alles.
Ach nein, eine Sache gibt es noch. Sie glauben an die wahre Liebe, doch zu unserem Glück begnügen sie sich mit wenig.

Rui Zink

Übersetzung: Andorinha