Mittwoch, 24. Juli 2013

Warum wir uns von den Freunden distanzieren

Es waren einmal zwei Freunde. Sie waren unzertrennlich, waren ein Herz und eine Seele. Aber aus irgendeinem Grund nahmen ihre Wege zwei verschiedene Richtungen und drifteten auseinander.

Und so trug es sich zu:

Ich hatte nie an meinen Freund zurückgedacht bis zum gestrigen Tag, nach 10 Jahren, als ich, die Straße entlang laufend, seiner Mutter begegnete. Ich grüßte und erkundigte mich nach meinem Freund. In diesem Moment füllten sich ihren Augen mit Tränen und sie sagte:   „Er ist gestern gestorben...“ Ich wusste nicht, was ich ihr sagen sollte; sie fuhr fort, mich anzublicken, und ich fragte, wie er gestorben ist.

Sie lud mich zu sich nach Hause ein. Dort angekommen, rief sie mir zu, im alten Wohnzimmer Platz zu nehmen , wo ich einen Großteil meines Lebens verbracht hatte, wo wir immer gespielt hatten, mein Freund und ich.
Ich setzte mich und sie begann, mir eine traurige Geschichte zu erzählen:

Es ist nun 2 Jahre her, dass bei ihm eine seltene Krankheit diagnostiziert wurde, und seine Heilung davon abhing, jeden Monat eine Bluttransfusion 3 Monate lang zu bekommen. „ Aber erinnere dich, dass sein Blut sehr selten war. „Ja", sagte ich, "genau wie meins...“

Er hatte gesagt, dass die einzige Person, von der er Blut bekommen könnte, du seist, aber er wollte dich nicht suchen. Er sagte jede Nacht: „ Sucht ihn nicht, ich bin mir sicher, dass er morgen kommen wird…“ So vergingen die Monate; jede Nacht setzte er sich auf denselben Stuhl, auf dem du jetzt sitzt und betete dafür, dass du dich seiner erinnern und am nächsten Morgen kommen würdest.
So endete sein Leben und gestern in seiner letzten Nacht, die sehr übel war, sage er lächelnd zu mir: „ Mutter, ich weiß, dass mein Freund bald kommen wird. Frage ihn, warum er so lange gebraucht hat und gib ihm den Brief, der sich in meiner Schublade befindet.“
Die Frau erhob sich, kam zurück und vertraute mir den Brief an, worin stand:
„Mein Freund, ich wusste, dass du kommen würdest. Du hast dich ein wenig verspätet, aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass du gekommen bist. Jetzt warte ich auf dich an einem anderen Ort, erwarte, dass du dich verspätest, aber währenddessen möchte ich dir sagen, dass du im Himmel einen Freund hast, der auf dich aufpasst, mein lieber bester Freund.
Ah, bestimmt erinnerst du dich, warum wir uns voneinander distanziert haben? Ja, es war, weil ich dir meinen neuen Ball nicht ausleihen wollte. Jesses, was für Zeiten. Hm. Wir waren unerträglich.
 Also gut, ich möchte dir sagen, dass ich ihn dir zum Geschenk machen möchte und hoffe, dass du es sehr magst. Ich liebe dich.
Dein Freund auf immer und ewig!

Lasse nicht zu, dass dein Stolz mehr vermag als dein Herz…

Freundschaft ist wie das Meer: Man sieht den Anfang aber nie das Ende…
Unbekannter Autor
Übersetzung: Andorinha

Por que nos distanciamos dos amigos?
Houve uma vez dois amigos:
Eles eram inseparáveis, eram uma só Alma. Mas por alguma razão seus
caminhos tomaram dois rumos distintos e se separaram.


E ISTO INICIOU-SE ASSIM:
Eu nunca voltei a saber do meu amigo até o dia de ontem, depois de 10
anos, que caminhando pela rua me encontrei com a mãe dele.
A cumprimentei e perguntei pelo meu amigo. Nesse momento seus olhos
encheram-se de lágrimas e olhou-me nos olhos dizendo:
-Morreu ontem...
Não soube o que dizer a ela, ela seguia me olhando e então perguntei
como ele tinha morrido.
Ela convidou-me a ir a sua casa, ao chegar chamou-me para sentar na
velha sala onde passei grande parte de minha vida, sempre brincávamos
ali, meu amigo e eu.
Sentei-me e ela começou a contar-me a triste história.
Fazia 2 anos que diagnosticaram uma rara enfermidade, e a sua cura
dependia de receber todo mês uma transfusão de sangue durante 3 meses,
mas... Recorda que seu sangue era muito raro!
Sim, eu sei, igual ao meu...

Ele dizia que da única pessoa que receberia sangue seria de ti, mas
não quiz que te procurássemos, ele dizia todas as noites:
-Não o procurem, tenho certeza que amanhã ele virá...
Assim passaram os meses, e todas as noites se sentava nessa mesma
cadeira onde estás tu sentado e orava para que te lembrastes dele e
viesse na manhã seguinte.
Assim acabou sua vida e ontem na última noite de sua vida, estava
muito mal, e sorrindo me disse:
-Mãe, eu sei que logo meu amigo virá, pergunta pra ele por que demorou
tanto e entrega a ele esse bilhete que está na minha gaveta.
A senhora se levantou, regressou e me entregou o bilhete que dizia:
Meu amigo, sabia que virias, tardastes um pouco mas não importa, o
importante é que viestes. Agora estou te esperando em outro lugar,
espero que demores a chegar aqui, mas enquanto isso quero dizer desde
o céu, tens um amigo cuidando de ti, meu querido melhor amigo. Ah, por
certo, te recordas porquê nós nos distanciamos? Sim, foi porque não
quis te emprestar minha bola nova, rsrs, que tempos heim.... Éramos
insuportáveis, bom pois quero dizer que te dou ela de presente e
espero que gostes muito. Te Amo ! Teu amigo de sempre e para sempre!


"Não deixes que o teu orgulho possa ser maior e mais que teu
coração...
A amizade é como o mar, se vê o princípio mas não o final...."

Freitag, 11. Januar 2013

Am Abgrund


Ich wandere hier am Rande der Schlucht immer weiter.
Höre den Schrei der Möwen,
Wellen, die gegen Felsen schlagen.
Blauer Himmel bis zur Unendlichkeit.
Untergehende Sonne rot und schön.
Befinde mich im Frieden.
Ich wandre weiter.

Die Nacht bricht heran.
Dunkle Wolken ziehen auf.
Rot, bedrohlich.
Ein kühler Wind erhebt sich
Und erfrischt  meine Seele.
Himmel ohne Sterne.
Ich wandre weiter.

Der Wind schreit mir in die Ohren.
Die Sterne sind verschwunden.
Schlecht beleuchteter Weg durchs Unwetter.
Ich gehe langsamer.
Habe Angst.
Wandere weiter.

Der Regen peitscht meinen Körper. Zerreißt meine Kleider.
Harpyen, gemacht aus Wind und Salz,
Reißen und zerren an mir.
Kämpfen darum, mich zu besitzen.
Von Ferne höre ich den Gesang der Sirenen.
Mich rufend, Versprechungen Machend.
Einfach einen kleinen Bergpass Verlassen
Und alle Probleme wären zu Ende.
Ich wandre weiter.

Das Meer tobt gegen den Fels,
Salzige Arme wollen mich mit sich nehmen.
Auf allen vieren, die Zehen an den Stein gekrallt, der einschneidet,
Mich abweist, halte ich mich fest mit aller Kraft.
Alles, was ich bin, alles was ich war, alles kann werden.
Ich denke nicht mehr, fühle nicht mehr.
Meine Welt ist geschrumpft.
Ich und dieser Felsen.
Aus der Tiefe meiner selbst
Wohl vom dunkleren Gesang meiner Seele
Steigt ein Ton auf.
Schlecht zu hören zuerst, aber Schnell zunehmend an Volumen.
Bis er entweicht, lauter als der Sturm
Und widerhallt über das Meer und Den Felsen.
Ein Ton, nicht menschlich,  Animalisch.
Ein Ton der Wut, des Schmerzes und des Leids.
Ein Ton von Verzweiflung und absoluter Ablehnung.
Stille.

Glorios geht im Osten die Sonne auf.
Am Himmel funkeln die letzten Sterne der Nacht.
Von Ferne sehe ich Vögel den Anbruch des neuen Tages verkünden.
Zerknüllt, zerissen, blutend
Hebe ich den Kopf.
Alles tut mir weh, kann mich kaum bewegen.
Lächle
ICH BIN NOCH DA!

ATIROMA 2009                                                       Übersetzung: Andorinha



 



Einst hörte ich, wie ein Jüngling zu seinem kleinen Bruder sagte: "Wenn du nichts mehr hast im Leben, so bleibt dir doch immer noch deine Wut." 
Indem ich mich zu ihnen umwandte, begegnete mein Blick den lohenden Kohlenaugen des Älteren. Da fragte ich ihn:" Und wenn erst die Wut ganz und gar im Jähzorn aufgegangen ist, wird er es dann sein, der sich am Ende mit deiner Einsamkeit vereint?"




Continuo caminhando aqui à beira do precipício.
Oiço o grito das gaivotas,
As ondas do mar batendo nas rochas.
Céu azul até ao infinito.
Sol poente vermelho e lindo.
Estou em paz.
Continuo caminhando aqui
 
A noite cai,
Lá longe surgem umas nuvem escuras
Vermelhas, ameacadoras.
Levanta um vento fresco
Que me refresca a alma.
Não há estrelas no céu.
Continuo caminhando aqui
O vento grita aos meus ouvidos,
As estrelas desapareceram.
O caminho mal iluminado pela trovoada.
Caminho mais devagar.
Estou com medo.
Continuo caminhando aqui
 
A chuva fustiga meu corpo, rasga a minha roupa
As harpias feitas de vento e sal,
Me puxam e arrastam.
Lutam pela minha posse.
Lá longe oiço o canto das sereias,
Chamando, fazendo promessas.
Tão simples,
Um pequeno passo, deixar ir
E todos os meus problemas chegarão ao fim.
Continuo caminhando aqui
 
O mar fustiga a rocha,
Braços salgados me querem levar consigo.
De gatas, dedos cravados na rocha que corta,
Me rejeita, seguro-me com todas as forcas,
Tudo o que sou, tudo o que fui, tudo o que possa vir a ser.
Já não penso, não sinto.
O meu mundo é minusculo
Eu e este rochedo
Do fundo de mim mesmo
Lá bem do canto mais escuro da minha alma,
Nasce um som.
Mal se ouve, inicialmente, mas rapidamente crescendo de volume,
Até sair mais alto que a tempestade e ecoar pelo mar e as rochas.
Um som nada de humano, animal puro
Um som de raiva, dor e mágoa
Um som de desespero e de recusa absoluta.Silêncio.
 
O sol nasce glorioso a leste,
No céu brilham as últimas estrelas da noite,
Lá longe oiço os pássaros anunciar o raiar do novo dia.
Amachucado, rasgado, sangrando
Levanto a cabeça.
Tudo me doi, mal me posso mexer.
Sorrio.
AINDA CÁ ESTOU!

ATIROMA 2009