Sonntag, 16. März 2014

Pôr do sol - Sonnenuntergang

 Dieses Mal habe ich den Text selbst geschrieben - auf PORTUGIESISCH! 
Hab ihn dann auch gleich ins Deutsche übersetzt.
Mir kam die Idee zum Text, nachdem ich soviel über die Monsterwellen gehört hatte, die Portugal in diesem Winter vermehrt heimgesucht hatten, wie es schien, und die einige Opfer abverlangt hatten.

Sonnenuntergang! Eine Brise kam vom Meer heran. Sie spürte den Geruch von Salz.
Dieser besondere Platz am Strand neben dem gigantischen Felsen war ihr Refugium.
Es war ein magischer Ort...
Wieviele Male hatte sie dort gesessen -  auf's Meer schauend, den Schreien der Möwen lauschend. 
Und erst der Himmel! Was für ein Spektakel! Ständig veränderte er sich. Zuerst waren die Farben wie Aquarell, wenn jedoch die Sonne tiefer ins Meer eintauchte, wurden sie intensiver und änderten sich vom feinen Rosa über grelles Orange bis hin zum dunklen Violett.
Schließlich versank die Sonne. Nur die Farben blieben zurück.
Wind erhob sich. Am Horizont erschien der Schatten eines Schiffes. Das Boot tauchte auf und verschwand, tauchte auf und verschwand - immer und immer wieder.

Dann plötzlich hörte sie die Wellen wild und heftig an den Strand anbranden.
Unterdessen hatte die Nacht begonnen. Ihre Dunkelheit hatte sich über Meer und Land ergossen. Der Wind war zu einem ungeheuerlichen Sturm angeschwollen. Sein Geheul hatte die Ohren taub gemacht und jedes andere Geräusch verschluckt.
Aus der Dunkelheit des Horizonts rollte eine gigantische Welle auf die Küste zu.

Endlich gelang es ihr, sich aus ihrer Ersarrung zu lösen und zu fliehen. Weg vom Meer, weg vom Strand und vom Sturm! Der Wind zerzauste ihr Haar und peitschte ihr den Sand ins Gesicht bis ihr die Tränen kamen - Tränen der Panik und  von den Elementen des Wetters herrührend.

Sie rannte um ihr Leben! Da, gleich hinter dem Deich enteckte sie einen riesigen, hohen Baum. Mit letzter Kraft kletterte sie hinauf. Im Schutz seiner Äste verbrachte sie die ganze Nacht. Das Wasser unter dem Baum stieg mehr und mehr...
Unversehens brach der Sturm ab. Langsam begann das Wasser abzufließen.

Die alte Pinie hatte ihr das Leben gerettet.

Andorinha




Pôr do sol! Uma brisa vinda do mar trazia com ela o cheiro a sal. Este lugar peculiar na praia foi o refúgio duma mulher que se encontrava num  pedregulho gigante. Um recinto mágico...
Quantas vezes ela já lá esteve sentada, olhando o mar, escutando os gritos das gaivotas.
E o céu! Que espécie de espectáculo! Permanentemente se transformava.
Primeiro as cores ainda eram como aquarela porém, quanto mais o sol afundava no mar, tanto mais intensivamente se mudavam as cores: de rosa fina para alaranjado afiado até violeta escura.
Finalmente o sol mergulhou. Só as cores se atrasavam. O vento levantava-se. No horizonte materialisava-se a sombra dum navio. Então o barco surgía e sumía-se, surgía e sumía-se sempre de novo. Bruscamente a mulher passou a ouvir as ondas, tão selvagens e ferozes, pulsando na praia.
Entretanto a noite foi iniciada. A escuridão tinha-se derramado no mar e na terra. O vento tinha-se avolumado num furacão enorme. O seu berreiro tinha tornado os ouvidos surdos, tinha tragado todos os outros sons.
Da escuridão do horizonte rolava uma onda gigante para a costa.
Finalmente a mulher conseguiu desligar-se do estarrecimento e fugiu. Afastada da praia, afastada da tormenta. O vento puxava-lhe os cabelos e varejava-lhe a areia no rosto até às lágrimas. Lágrimas de pânico e dos elementos do tempo.
Ela correu para salvar a vida. Lá por trás dum dique encontrou uma árvore muito alta e num último esforço subíu-a. Na proteção dos braços a mulher ali ficou toda a noite. Por baixo da árvore a água subía cada vez mais. Mas de repente a trovoada estourou. Lentamente a água do mar começou a fluir.
O pinheiro salvou-lhe a vida.
Andorinha

1 Kommentar:

  1. Dieses Mal habe ich den Text selbst geschrieben - auf PORTUGIESISCH! Hab ihn dann auch gleich ins Deutsche übersetzt.
    Mir kam die Idee zum Text, nachdem ich soviel über die Monsterwellen gehört hatte, die Portugal in diesem Winter vermehrt heimgesucht hatten, wie es schien und die einige Opfer abverlangt hatten.

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